Rösler und Lindner legen Buch zur FDP-Grundsatzdebatte vor
''Böse-Buben-Bar'' Berlin, 3. April 2009
Der niedersächsiche FDP-Landeschef Phillipp Rösler und der Generalsekretär der FDP NRW, Christian Lindner, haben in ihrer Funktion als Herausgeber am Freitag in Berlin ihr liberales "Freiheitsbuch" vorgestellt. Gemeinsam mit jungen Funktionsträgern der FDP und Autoren ohne "liberale Parteibrille" verfolgen sie mit dem Band "Freiheit: gefühlt - gedacht - gelebt" das Ziel, eine neue Programmdebatte in der Partei anzustoßen. Als "94er Generation" haben sie ihr "liberales Lebensgefühl" und die Konsequenzen daraus für verschiedene Politikbereiche niedergeschrieben.
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Freiheit: gefühlt - gedacht - gelebt
"Der FDP fehlen nicht kluge Konzepte in den verschiedenen Politikfeldern. Daran herrscht kein Mangel. Wir glauben aber nicht daran, dass eine Partei nur wegen sinnvoller Maßnahmevorschläge gewählt wird.
Sie erhält vielmehr Zustimmung, wenn sie mit einer positiven politischen Erzählung verbunden wird, die das Lebensgefühl der Menschen trifft und ihnen Hoffnung auf eine bessere Zukunft macht. Eine solche Tonalität wollen wir für unsere Partei, um den politisch-konzeptionellen Führungsanspruch der FDP mit Empathie zu untermauern! Das ist kein Beleg für gegenwärtige Schwäche, sondern Ausdruck des festen Willens, sich neuen gesellschaftlichen Realitäten stellen und immer mehr Menschen für sich begeistern zu wollen."
Mit diesem Band ergreifen jüngere liberale Politiker erstmals gemeinsam das Wort, um das Wertefundament des politischen Liberalismus und damit verbunden ihre Ideen von liberaler Politik im 21. Jahrhundert vorzustellen: von der Wirtschafts- über die Bildungs-, Sozial- und Umweltpolitik bis hin zu den internationalen Beziehungen. Unterstützt werden sie von Autoren aus Wirtschaft, Kultur und Wissenschaft.


