Rösler und Lindner legen Buch zur FDP-Grundsatzdebatte vor
vlnr: Jan Mücke, Daniel Bahr, Patrick Kurth, Christian Lindner, Silvana Koch-Mehrin, Philipp Rösler und Johannes Vogel
Am 3. April 2009 haben die beiden Herausgeber, der damalige niedersächsiche FDP-Landeschef Phillipp Rösler und der damalige Generalsekretär der FDP NRW, Christian Lindner, in Berlin ein liberales "Freiheitsbuch" vorgestellt. Weitere junge Funktionsträger der FDP sowie Autoren ohne "liberale Parteibrille" beschrieben in dem gemeinsamen Band "Freiheit: gefühlt - gedacht - gelebt" ihr Freiheitsverständnis für verschiedene Politikbereiche. Damit verfolgten sie das Ziel, eine neue Programmdebatte in der Partei anzustoßen.
Schon ein Jahr später, im April 2010, wird ihr Ziel Realität: Christian Lindner, zwischenzeitlich Generalsekretär der Bundes-FDP, wird vom Bundesvorstand beauftragt, bis 2012 ein neues Grundsatzprogramm für die FDP zu entwickeln. Zur aktuellen Programmdebatte gelangen sie hier: www.chancen-für-morgen.de
(Stand: Juni 2011)
Freiheit: gefühlt - gedacht - gelebt
"Der FDP fehlen nicht kluge Konzepte in den verschiedenen Politikfeldern. Daran herrscht kein Mangel. Wir glauben aber nicht daran, dass eine Partei nur wegen sinnvoller Maßnahmevorschläge gewählt wird.
Sie erhält vielmehr Zustimmung, wenn sie mit einer positiven politischen Erzählung verbunden wird, die das Lebensgefühl der Menschen trifft und ihnen Hoffnung auf eine bessere Zukunft macht. Eine solche Tonalität wollen wir für unsere Partei, um den politisch-konzeptionellen Führungsanspruch der FDP mit Empathie zu untermauern! Das ist kein Beleg für gegenwärtige Schwäche, sondern Ausdruck des festen Willens, sich neuen gesellschaftlichen Realitäten stellen und immer mehr Menschen für sich begeistern zu wollen." (Philipp Rösler und Christian Lindner im April 2009)
Mit diesem Band ergreifen jüngere liberale Politiker erstmals gemeinsam das Wort, um das Wertefundament des politischen Liberalismus und damit verbunden ihre Ideen von liberaler Politik im 21. Jahrhundert vorzustellen: von der Wirtschafts- über die Bildungs-, Sozial- und Umweltpolitik bis hin zu den internationalen Beziehungen. Unterstützt werden sie von Autoren aus Wirtschaft, Kultur und Wissenschaft. (Klappentext)
(Stand: April 2009)

